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Bildungspolitik
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5 GRUNDSÄTZE.
Bildung vereint die Stärkung des Menschen und die Klärung der Sachverhalte.
Gute Bildungspolitik zeichnet sich aus durch vernünftige Ideen, die entschlossene Durchsetzung der Beschlüsse und, vor allem, durch Kontinuität.
Das Ziel der Bildungspolitik ist die Bereitstellung aller nötigen Mittel zur Ausbildung mündiger Bürger.
Chancengleichheit im Bildungssystem heißt, jedem Menschen die Möglichkeit zu bieten, seinen Fähigkeiten entsprechend zu lernen.
Das Verleihen von Bildungsabschlüssen ist die Würdigung schulischer Leistungen.
UNSER STANDPUNKT.
Bildung hat zu Recht einen hohen Stellenwert bei der Betrachtung der politischen Ressorts. Sie ist der Grundstein einer freiheitlich verfassten Demokratie und muss unter allen Umständen Vorrang haben bei der Bemessung ihrer finanziellen und ideellen Förderung. Wer bei der Bildung spart, spart am falschen Ende.
Es kann nur unser Ziel sein, unsere bestehende Schulvielfallt zu erhalten, denn sie ermöglicht die individuelle Förderung der verschieden begabten Schüler. Gymnasien, Real- und Hauptschulen sind die drei großen Schulformen, die dies ermöglichen. Ihre Ausstattung muss derart Bemessen sein, dass eine qualifizierte Ausbildung und angemessene Betreuung seitens der Lehrkräfte möglich ist.
Das Konzept der „eigenverantwortlichen Schule“ muss weiter realisiert werden. Es sieht vor, Schulen mehr Spielraum in der Verwaltung ihrer finanziellen Mittel und der Personalplanung zu gewähren. Dies ermöglicht ihnen eine bedarfsgerechte Stellenplanung und das Setzen eigener Schwerpunkte.
Das Zusammenspiel von eigenverantwortlicher Schulleitung und staatlicher Schulaufsicht sichert den staatlichen Bildungsauftrag. Für dieses Zusammenspiel muss den Schulen ein Verwaltungs-, Beratungs- und Qualitätsservice zur Verfügung stehen. Die Schließung eines Schulamts und die Zusammenlegung von Dienstaufsichtsbezirken können nicht erwünscht sein.
Durch die Schulreform G8 wurde die gymnasiale Schulzeit auf zwölf Jahre reduziert. Es wurde allerdings keine ausreichende Reform der Lehrpläne durchgeführt. G8 in seiner jetzigen Form stellt sich als Belastung für viele Schüler, Lehrer und Eltern dar. Der Grundsatz, dass sich die Schuljahre am beschlossenen Lernstoff orientieren, wurde hier missachtet. Es gilt, das Reformwerk zu überarbeiten und seine Inhalte auf den Prüfstand zu stellen.
Die Grundschulen im Schwalm-Eder Kreis müssen neue Wege der Kooperation gehen, um den rückläufigen Schülerzahlen gerecht zu werden. Dabei soll durch das Zusammenlegen der Verwaltungsstellen benachbarter Schulen, einhergehend mit dem gemeinsamen Unterrichten verschiedener Klassenstufen, das flächendeckende Grundschulnetz im Schwalm-Eder Kreis bestehen bleiben. |
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